Meine Arbeitsweise

Meine Arbeitsweise

Im Rahmen von Live-Auftritten werde ich häufiger gefragt, wie ich komponiere…

Häufig gibt es einen Anlass bzw. ein Thema. Dies ist in den letzten Jahren zum Beispiel ein Gedicht von Thorsten Trelenberg oder ein Bild von Sabine Oecking, dass ich vertonen möchte. Ich schreibe aber auch viel Musik , wenn mich etwas im Alltag beschäftigt. Oft entsteht dann „Filmmusik ohne Filme“.

Inzwischen ist meine Herangehensweise sehr unterschiedlich:

  • Sounds

    Ich suche ich im ersten Schritt einen nicht statischen Sound zur Erzeugung der gewünschten Atmosphäre aus einem meiner virtuellen Synthesizer oder aus einer anderen Soundquelle.

    Am häufigsten nutzte ich dann Omnisphere, wofür ich sehr viele Soundbibliotheken habe. Großartig sind diese u.a. von The Unfinished, Luftrum, Triple Spiral,  Audiority,  PlugInGuru…  Ich spiele die ausgesuchten und eventuell meinerseits modifizierten Sounds sequentiell mit einem Midi-Keyboard ein und schaffe danach meist mit Logic X PRO (bis 2020: Ableton Live) eine erste Struktur.

    Der nächste Schritt hing dann von meiner musikalischen Idee ab.

  • Orchester-Bibliotheken

    Ich beschäftige mich mit den erworbenen Orchester-Bibliotheken in Logic X PRO und lasse mich dann spontan inspirieren. Dann versuche ich die eigentliche Spielweise der echten Instrumente bzw. Gruppen zu verstehen und  dies virtuell nachzubilden.

    Eine sehr mühselige Arbeit, aber mit großem Lerneffekt!

  • Echte Instrumente

    Ich spiele ja einige Instrumente und machmal entsteht auch hier eine Idee, die als Grundlage dient.

    Audioaufnahmen entstehen ebenfalls spontan mit einem Mikrofon EV RE20 oder mit einem Rumberger K1X über einen guten Digitalwandler RME Fireface UCX. Mein Rechner ist ein aktueller IMac oder unterwegs mein MacBook Pro.

  • Tools

    Ich habe Hardware- und Software-Tools, die ich ausprobiere und erlerne. Dabei entstehen immer wieder Ideen und am Ende auch Kompositionen.

  • Musiknoten

    Ich schreibe auch kleinere Arrangements und musste mich dadurch mit dem Notenprogramm Finale beschäftigen. Mit  dem hervorragenden IPad-App Staffpad wird diese Arbeitsweise immer interessanter und meine ersten Kompositionen werden besonders im Zusammenhang mit meiner Mitgliedschaft in der Music Interval Theory Academy (M.I.T.A.) bald entstehen.

 

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Bis ich eine Komposition veröffentliche, erfolgen häufig noch einige Transformationen. Früher sprach ich von Arbeitsphasen, aber dies stimmt so nicht mehr, weil es heute eher ein fließender Prozess ist.

Grundsätzlich stimmt es tatsächlich, dass 80 % eines Ergebnis 20 % Aufwand und die restlichen 20 %  80 % Aufwand bedeuten.

Meine liebe Ehefrau Kerstin hört häufig: „Willste mal hören?“ und ist meine erste Qualitätssicherung. Nach einigen Optimierungen bekommen es bei Projekten Beteiligte und  meine Coachs zu hören. Ansonsten wird es auf meiner Homepage veröffentlicht.

Da ich meine Musik ab und zu auch selber höre, gibt es immer wieder mal kleine Optimierungen.

Fragen hierzu, beantworte ich gerne!